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Der Schwimmer
(Tschabitzer/Lameraner/Preisl/Wiesenberger)
Schwoazzes Meer
LP/incl. CD und Download
Released: 2014
sold out

 

 

 

Der Aufnahme dieses Albums ging intensives Quellenstudium voran. Sozusagen eine Zeitreise zu den Anfängen, noch vor 1954 in Memphis Tennessee. In die Tage als Plattenaufnahme noch bedeutete, die Musiker begeben sich in einen dafür mehr oder weniger geeigneten Raum, ein paar Mikrofone, und zwar genau die richtigen, werden von einem Menschen, der oft, wie die Musiker einfach Enthusiast war und sich sein Spezialwissen mühsam angeeignet hat, genau dort aufgestellt, wo sie das beste Ergebnis liefern. Beim Schwimmer ist der Mann auf den diese Jobbeschreibung ziemlich gut passt Stefan Ehgartner. Danach wurde einfach gespielt und gesungen. Also genau das gemacht, was Musiker halt so tun, an drei Tagen im September 2013 in der Hippieenklave Schloss Schwarzenegg in der Südsteiermark.

 

Artwork: Christian Qualtinger

 

Hautsoch is, wir bleibm net stehen

Der vor Jahrzehnten in Wien sesshaft gewordene Judenburger Musiker Klaus Tschabitzer betreibt seit der Jahrtausendwende ein Projekt namens Der Schwimmer, das als Solounternehmen ebenso funktioniert wie als Band. Gegenwärtig ist der Schwimmer ein Quartett. In dieser Besetzung ist heuer nicht nur die beste der an guten Aufnahmen nicht ganz armen Schwimmer-Diskografie, sondern auch eine heimliche österreichische Platte des Jahres erschienen. Sie heißt “Schwoazzes Meer” und ist in einer kleinen Auflage beim Liebhaber-Label Early Morning Melody herausgekommen. Zu hören ist Songwriter-Blues mit poetischen Dialekttexten und Rabiat-Saxofon, reduziert arrangiert und atmosphärisch produziert. Wie singt Tschabitzer so schön: “Kana waas, wo mia grod san und wo ma gestern woan / Hauptsoch is, mir bleibm net steh und dass ma weita foan.” (Falter 50/14)

 

klaus
 Foto: Haldis Scheicher

 

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